Alle Senfsorten werden mit Bio- und Schweizerprodukten gefertigt. Nicht alle Zutaten werden in der Schweiz angebaut. Diese beziehe ich im Fachhandel.
Die Bio-Lebensmittelbestandteile sind in der Produktedeklaration mit einem Stern * (d.h. es sind Schweizer Produkte) oder zwei Sternen ** (d.h. es sind ausländische Produkte) gekennzeichnet.

Mein Bio-Senf wird mit dem ganzen Korn hergestellt – man könnte ihn somit als Vollkorn-Senf kennzeichnen.
Einzelne meiner Bio-Senfe sind auch für die Rohkost – Geniesser ein Erlebnis.

Mein Apfelessig wurde im kalten Verfahren gefertigt, d.h. er wurde NIE erhitzt und sah NIE einen tierischen Filter. Somit wäre er auch für Freunde der Rohkost und Veganer ein Genuss.
Auf Nachfrage fertige ich Senfe auch OHNE Essig an, diese sind dann etwas weniger lang haltbar!

Ich biete Nischenprodukte in kleinen Portionen für Kenner an. Mein Bio-Senf ist einzigartig und unverfälscht.
Er erlebt NIE eine Hitzebehandlung. Er wird mit einem kalten Verfahren hergestellt.

Geschichte des Senfs

Senf zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte bis in die heutige Zeit. Senf gilt seit mehreren Jahrtausenden als eines der am weitesten verbreiteten Gewürze der Welt. Dabei wurde es auch schon in der Bibel erwähnt. Man geht davon aus, dass ihn die Chinesen bereits vor 3000 Jahren kultivierten. Auch glaubt man, dass Senf aus dem alten Ägypten stammt und durch die Römer nach Europa exportiert wurde. Von denen wurde er als Lebensmittel oder auch als Medizin verwendet. Man glaubte, dass er Hysterie, Schlangenbisse  und Beulenpest heile.
Im Jahre 795 ordnete Karl der Grosse den Senfanbau in Deutschland sogar offiziell an. Und Ludwig der XI von Frankreich ging angeblich nie ohne Senftöpfchen aus dem Haus – für den Fall das er bei Barbaren übernachten musste, die Senf-Abstinent lebten.
In der frühgeschichtlichen Zeit galt gegorener Traubensaft als beliebtes Getränk, welches oft mit Senfkörnern gewürzt wurde. Der Traubensaft ist als Most bekannt,  daraus entstand das Wort Mostrich von „brennender Most“. Im französischen nennt man ihn heute noch Mostarde.

Die Industrie fertigt den Senf folgendermassen an:

Heute beziehen industrielle Senfhersteller ihre Rohstoffe vom Weltmarkt.
Wegen seiner engen Verwandtschaft zu Raps, stehen die Senfsaaten aus Übersee (Kanada) zunehmend im Verdacht mit genmanipuliertem Raps verunreinigt zu sein.

Die moderne Senfproduktion hat nichts mehr Ursprüngliches an sich: Den Samen werden die ätherischen Öle restlos entzogen und ihrer natürlichen Schärfe beraubt, um sie später – meist mit Meerrettich – künstlich wieder zuzuführen.
Die gesunden Eigenschaften des Senfs gehen dabei meist verloren.